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04.04.2022, 18.30-21.00 Uhr
Die Krankheit der Ungewissheit –
Neue Erkenntnisse über Ursachen und Therapie der Multiplen Sklerose

Prof. Dr. Manuel A. Friese, Direktor des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (MS) im ZMNH | Prof. Dr. Christoph Heesen, Leiter der MS-Ambulanz und Tagesklinik, Klinik für Neurologie
Kraftlosigkeit, Vergesslichkeit, Beeinträchtigungen beim Sehen, Abgeschlagenheit, eine gestörte Koordination von Bewegungen, Lähmungserscheinungen, Gleichgewichtsstörungen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen . . . eine Multiple Sklerose kann sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Symptome bemerkbar machen. Sie trifft meist jüngere Menschen, die im Alter zwischen 20 und 40 Jahren die ersten Symptome bemerken. Was weiß die Medizin heute über die Ursachen dieser entzündlichen Erkrankung des Nervensystems, an der Frauen etwa viermal häufiger als Männer erkranken? Welche Fortschritte konnten in der Diagnostik dieser bislang unheilbaren Krankheit in den vergangenen fünf Jahren erzielt werden? Welche neuen Therapien gibt es? Helfen Bewegung und Ernährung?
Erfahren Sie aus erster Hand, was die Medizin heute weiß und woran geforscht wird. Entdecken Sie auf dem „Markt der Gesundheit“, was Sie konkret Gutes für sich tun können.

11. April 2022 – 18.30-21.00 Uhr
Wie Allergien bändigen? Wenn das Immunsystem aus dem Tritt gerät

Dr. Tim Oqueka, Oberarzt, Leiter der Ambulanz für schweres Asthma, II. Medizinische Klinik | Jana Witte, Oberärztin, Leiterin der Allergie-Abteilung und Station, Klinik für Dermatologie und Venerologie
Heuschnupfen, allergisches Asthma, atopische Dermatitis (Ekzem), Nesselsucht oder Nickelallergie . . . all diese allergischen Reaktionen eint, dass die körpereigene Abwehr, das Immunsystem, auf eine eigentlich harmlose Substanz überschießend reagiert. In Deutschland wird bei jedem dritten Menschen im Verlauf des Lebens eine allergische Erkrankung festgestellt – und Studien zeigen, dass die Zahl der Menschen mit Allergien weiter steigt. Auch der Klimawandel trägt dazu bei. Die meisten Menschen leiden unter allergischen Reaktionen an den Atemwegen, der Haut oder auch den Schleimhäuten. Wie entstehen Allergien? Warum treten einige sofort auf, andere erst nach Stunden oder Tagen? Was kann man gegen sie tun?
Erfahren Sie aus erster Hand, was die Medizin heute weiß und woran geforscht wird. Entdecken Sie auf dem „Markt der Gesundheit“, was Sie konkret für sich tun können, um ihr Immunsystem zu stärken – und was sie konkret tun können, wenn Sie unter einer Allergie leiden.

25.04.2022, 18.30-21.00 Uhr
Schau mir in die Augen, Doc – Grauen Star rechtzeitig erkennen und effektiv behandeln

Prof. Dr. Maren Klemm, Stellv. Direktorin der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Unsere Augen sind Tore zur Welt! Sie lassen uns Details erkennen und zugleich den Überblick bewahren; sie sorgen für Orientierung im Hellen und auch im fast Dunklen; sie unterscheiden Formen und registrieren selbst kleinste Bewegungen. Doch mit den Jahren fällt ihnen ihre Arbeit immer schwerer und viele Menschen verlieren an Sehkraft. Schon im Alter zwischen 52 und 64 Jahren trüben sich bei etwa 50 Prozent der Bevölkerung die eigentlich glasklaren Augenlinsen ein. Was brauchen die Augen, um lange fit zu bleiben? Was kann getan werden, wenn sie am Grauen Star erkranken? Wie erkennt man die Erkrankung möglichst früh? An diesem Abend erfahren Sie aus erster Hand, was die Medizin heute über Augenerkrankungen weiß und welche neuen Therapien es gibt.

Entdecken Sie auf dem „Markt der Gesundheit“, wie Augenkrankheiten diagnostiziert werden und wie Sie ihnen vorbeugen können. Lassen Sie sich in die Welt der optischen Täuschungen entführen.

2.5.2022, 18.30-21.00 Uhr
Wenn Magen und Darm rebellieren – und wie sie wieder in eine Balance kommen

Prof. Dr. Samuel Huber, Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik (Gastroenterologie mit Sektionen Infektiologie und Tropenmedizin) | Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernd Löwe, Direktor Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Krampfartige Bauchschmerzen, unangenehme Blähungen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung – Magen-Darm-Beschwerden treten in vielen Variationen auf. Einige Probleme sind dabei „hausgemacht“. Gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung vertreiben diese wieder. Aber hinter diesen Symptomen können sich auch ernsthafte Erkrankungen verbergen, wie beispielsweise chronisch entzündliche Darmerkrankungen, die behandelt werden müssen. Etwa vier Prozent der Menschen leiden an einem „Reizdarmsyndrom“, eine Erkrankung mit vielen Gesichtern. Wie erkennt und behandelt man diese komplexen Erkrankungen? Was kann sie auslösen? Wie ihnen vorbeugen?
Erfahren Sie aus erster Hand, was die Medizin heute über die Ursachen von derartigen Magen-Darm-Erkrankungen weiß. Entdecken Sie auf dem „Markt der Gesundheit“, was Sie konkret tun können, damit Ihr Magen-Darm-System gesund bleibt.

09.5.2022, 18.20-21.00 Uhr
Wenn der Beipackzettel krank macht –wie Erwartungen die (Neben-)Wirkungen von Therapien beeinflussen

Prof. Dr. Christian Büchel, Direktor des Instituts für Systemische Neurobiologie

Allergische Reaktionen, Hautjucken, Herzrasen, Atemnot . . . solche Hinweise auf Nebenwirkungen in den Beipackzetteln können ausreichen, damit die beschriebenen Beschwerden selbst dann auftreten, wenn eine wirkstofflose Tablette (Placebo) verabreicht wird. Doch nicht nur Beipackzettel auch die ärztliche Aufklärung über mögliche Komplikationen einer Therapie können die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen erhöhen. Das behindert eine effektive Behandlung. Doch wie entstehen diese Noceboeffekte, deren Gegenspieler die Placeboeffekte sind? Welche psychologischen Mechanismen spielen eine Rolle? Haben Nocebo- und Placeboeffekte gemeinsame oder unterschiedliche neurobiologische Grundlagen? Kann das Eintreten des Noceboeffektes verhindert werden? Und wenn ja, wie? Erfahren Sie aus erster Hand, was die Medizin heute über die Ursachen dieser Effekte weiß. Entdecken Sie auf dem „Markt der Gesundheit“, wie Sie diese Effekte beeinflussen können und was Sie im Alltag Gutes für sich tun können.

16.5.2022, 18.30-21.00 Uhr
Gut begleitet – wie Psychoonkologie und Palliativmedizin unterstützen

Prof. Dr. Isabelle Scholl, Leiterin der Spezialambulanz für Psychoonkologie des Instituts und der Poliklinik für Medizinische Psychologie | Prof. Dr. Karin Oechsle, Ärztliche Leiterin der Palliativmedizin am UKE

Sprechen wir schon jetzt darüber! Denn diese Fragen können sich allen stellen und niemand muss sie allein beantworten: Wie geht es nach einer Krebsdiagnose weiter? Wie kann ich die Situation bewältigen? Was stärkt die Angehörigen, die Partner:innen, die Kinder? Psychoonkolog:innen begleiten Menschen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind und ihre Angehörigen. Gemeinsam mit der oder dem Erkrankten oder Angehörigen suchen sie nach Wegen, um die veränderte Lebenssituation zu meistern und Belastungen zu lindern. Ziel ist, die Lebensqualität zu stärken. Die Qualität der verbleibenden Lebenszeit steht auch im Mittelpunkt der Palliativmedizin. Es geht darum, das körperliche Wohlbefinden der/des Erkrankten und ihrer Angehörigen zu verbessern, bei körperlichen Problemen, bei emotionalen und auch bei sozialen Belastungen, die im Zusammenhang mit einer fortschreitenden, nicht (mehr) heilbaren Erkrankung auftreten, wirksam zu helfen. In der Palliativmedizin arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Professionen im Team miteinander.
Erfahren Sie aus erster Hand, wie Psychoonkolog:innen und Palliativmediziner:innen arbeiten. Entdecken Sie auf dem „Markt der Gesundheit“, wie Sie konkret davon profitieren können. 

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